Wie lernt man am besten Deutsch?

Tipps zum Deutschlernen


Deutsch ist keine unerlernbare Sprache, wie Viele es vermuten. Tatsächlich wird das Erlernen des Deutschen nur dadurch geschafft, erst wenn man Vorliebe für diese Sprache hat. Als nächstes wird das Feilen an den sogenannten Vier-Sprachfertigkeiten (Hören-Sprechen, Lesen-Schreiben) praktisch gefragt, welches für durchaus schnelleres Aneignen gesunden und geeigneten Sprachkönnens sorgt. Moderne Sprachdidaktik und Deutschlernverfahren gründen prinzipiell darauf, daß die deutsche Sprache nicht mehr als Fremdsprache betrachtet, sondern wie Muttersprache, erlernt wird. In diesem Fall ist der Einsatz einer Ausgangssprache (Muttersprache) unnötig, denn es geht heutzutage viel mehr um Kommunikation als Übersetzung in unserer kommunikationswilligen Welt.   


Hiermit bekommen Sie ein paar Tipps zum Deutschlernen, die Sie lieber folgen:
Wörterbuch:
Effektives Sprachenlernen erfolgt besonders dadurch, einsprachige Lexika statt mehrsprachige Wörterbücher zu benutzen. Vokabeln einer Sprache werden mit gleichsprachigen Ausdrücken erklärt und sogar mit Beispielen mehr erläutert. Dieses Verfahren dient folglich dazu, dass der Lerner reichere Kenntnisse über die Wörter jeweiliger Sprache erreicht und sich mit deren möglichen Gebrauchsfällen auskennt. Sprachlexika wie Duden oder Langenscheidt sind empfohlen und können für den Lerner des Deutschen überaus hilfreich sein.


Hören:
Hören gilt als ein sehr essenzieller Sprachlernschritt. Beim Lernen einer Fremdsprache geht es in erster Linie um das Entziffern des Gehörten, was besonders geübte Hörfertigkeit beim Lerner bedingt, damit ihm ein gesundes Sprachlernakt gelingt. Der Lerner ist in diesem Sinne verpflichtet, das Verstehen gehörter Sachverhalte anhand von auditiven oder audiovisuellen Mitteln wie (Fernseher, Computer usw.) einzuüben. Dieser Lernprozess sorgt sowohl fürs VerstehenKönnen als auch  Reproduzieren (Wiedergabe) durch eigene Äußerungen.
Lebendige Dialoge mit Deutschmuttersprachlern sind noch effizienter und führen dabei zu guten Ergebnissen. Dies zeigt sich daran, dass Deutschlerner, die Kontakt mit Deutschsprachigen (z.B. in Deutschland oder Österreich) haben, schneller und effektiver lernen, als die keinen haben. Es ist aber keine Bedingung fürs Lernen, sondern nur ein Vorteil, den viele Deutschlerner nie hatten und trotzdem die Sprache gut beherrschen. Also viel hören!


Redewendungen
Mehrere Wörter in einem Satz, die meist eine ideomatische Bedeutung haben, versteht man als Redewendung. Der Fall nennt sich auch Phraseologismus, z.B. Jemandem einen Korb geben hat folgende Bedeutung: jemandes Angebot ablehnen. Redewendungen kommen beim Sprachgebrauch des Deutschen sehr häufig vor und spielen auf kommunikativer Ebene eine extrem wichtige Rolle. Die Beherrschung dieser Materie spart dem Lerner sehr viel Mühe, alles Gesagte wortwörtlich und trotzdem vergebens dolmetschen zu müssen. Häufig vorkommende Redewendungen des Deutschen sind eben auch in einem dafür geeignetem Lexikon zusammengefasst: Duden-Redewendungen.   


Wortschatz-Tipp:     
Wenn Sie nach einem Wort schlagen, dann schlagen Sie gleichzeitig nach seinem Gegensatzwort. So lernen Sie viele Wörter satt ein einziges auswendig. Dieses Verfahren dient auch dazu, sich schnell an Wörter, die man vorher auswendig gelernt hat, erinnern zu können. Deutsch hat einen ziemlich reichen Wortschatz dank der Zusammensetzung (Kompositum) und Ableitung(Derivation); Wörter können ähnliche Formen, aber verschiedene Bedeutungen haben. Sie sollten deshalb wissen, wie diese Verfahren funktionieren, damit Sie mit Ihrem Erlernen der deutschen Sprache weiterkommen. Man unterscheidet außerdem zwischen aktivem und passivem Wortschatz. Es liegt einfach daran, gelernte Wörter (Kotexte) in richtigen und passenden Kontexten einsetzen zu können. Wer dies nicht kann, der hat einen passiven Wortschatz, selbst wenn er die Bedeutungen der Wörter sehr gut kennt. Aus diesem Grund ist der Einsatz des Gelernten sehr gefragt.   

Zusammenfassung: Hassen Dif (Universität Algier II)
   

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