Was ist eine Kurzgeschichte?

Kurzgeschichte - der Erzählung untergeordnet - ist eine neu erschienene epische Literaturform und geht auf den amerikanischen Gattungsbegriff Shortstory zurück. Kurzgeschichten sind realistische Prosaerzählungen, die sich im 19. Jahrhundert in Literaturtexten entwickelten. Der Höhepunkt dieser Form in der Entwicklungsgeschichte deutscher Literatur setzte sich erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs durch und begann als Trümmerliteratur (Nachkriegsliteratur).
Nach 1945 versuchte man, Ursachen für den Krieg zu finden. Der Nachkriegsautor strebte danach, aus persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen des Kriegs den Leser zum Nachdenken zu bringen und ihn zu beeinflußen. In diesem Sinne sind Kurzgeschichten zweckmäßig und dabei von Nutzen.


Typische Kennzeichen einer Kurzgeschichte:
1-    der geringe Umfang
2-    die thematische Darstellung der Wirklichkeit
3-    das offene Ende: die Handlung endet oft plötzlich, sodass der Leser weiterdenkt und angeregte Diskussionen eröffnet.
4-    Ziel dieser Literaturform war es, das Gefühl der Verbundenheit und eine gewisse Selbstverständigung zu schaffen.


Berühmte Vertreter der Kurzgeschichte:
- Ernest Hemingway 1899-1961
- Edgar Allan Poe 1809-1849
- Wolfgang Borchert 1921-1947 (Draußen vor der Tür)
- Heinrich Böll 1917-1985
- Franz Kafka 1883-1924
- Günther Kunert *1929

Zusammenfassung: Hassen Dif

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