Was ist eine Parabel?

Das Wort Parabel stammt ursprünglich aus dem Griechischen (Parabole) und steht dabei für die Bedeutung Gleichnis. Parabel ist eine Form der Prosaerzählung, die mit Hilfe eines Vergleichs auf eine bestimmte Moral oder religiöse Lehre hindeuten will. Im Unterschied zur Fabel ist der Gegenstandsbereich der Parabel nicht als Ganzes auf das Gemeinte übertragbar, sondern lediglich in einem Teilbereich.
Um sittliche Ideen, erzieherische Gedanken (Nächstenliebe, Toleranz) oder eine Lebensweisheit zu verdeutlichen, lehnt sich die Parabel auf einen Vergleich aus einem dem Leser vertrauten Vorstellungsbereich. Daher unterscheidet man zwischen dem Gesagten (Bildbereich) und dem Gemeinten (Gedankenbereich). Folglich möchte sie wie die Fabel zum Nachdenken anregen und überlässt es dem Leser, die Aussage der Parabel zu übertragen. Im Gegensatz zu Fabel handelt es sich aber bei der Parabel um Menschen, die in der Handlung spielen.


Merkmale der Parabel:
-    Zielgerichtete Stilisierung und Verknappung der Schilderung.
-    Die ästhetische zweckmäßige Sprache
-    Die Handlung hat scheinbar lehrhafte Züge
-    Parabeln enthalten oft Symbole (Bildzeichen), die für verschiedene Sachverhalte (Leitbilder, Motive, Anschauungen usw…) oder andere Dinge wie (Frieden, Freiheit, Hoffnung usw..) stehen.


Deutschsprachige Parabeldichter:
-    Johann Wolfgang von Goethe (1782-1832)
-    Johann Gottfried von Herder (1744-1803)
-    Friedrich Rückert (1788-1866)
-    Franz Kafka(1883-1924)
-    Bertolt Brecht(1898-1956)
-    Max Frisch (1911-1991)

Zusammenfassung: Hassen Dif

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